IDM: Team BMW Stilgenbauer beendet die Saison auf einen sehr respektablen 7. Gesamtrang.

Das Team BMW Stilgenbauer beendet die Saison nach einem spannenden Finale am Hockenheimring mit vielen Höhen und Tiefen auf einen sehr respektablen 7. Gesamtrang.

Nach einigen Wochenenden Pause stand das Saisonfinale der IDM Superbike 1000 auf dem Hockenheimring an. Hierbei galt es nochmal ein tolles Rennen auf der Heimstrecke zu zeigen, verletzungsfrei durch die Saison 2017 zu kommen und den eingeladenen Sponsoren ein unvergessliches Rennwochenende zu bieten..

Viel freies Training gab es wieder nicht. Mit zwei freien Trainings a 30 Minuten war die Zeit sehr begrenzt um die BMW S1000RR abzustimmen. Jedoch fielen die freien Trainings nicht allzu verkehrt für den Schwaben aus. Dominik konnte seine BMW nach den beiden freien Trainings immerhin auf Position 10 abstellen. Ganz zufrieden war er damit nicht. Doch die Mannschaft um den Knittlinger versuchte über die Nacht aus den Daten welche in den Trainings gesammelt wurde weitere Erkenntnisse zu sammeln und die Abstimmung der BMW S1000RR weiter zu optimieren.

Als es am kommenden Tag in das erste Qualifying ging war die Abstimmung der BMW S1000RR jedoch noch nicht ganz perfekt, deswegen entschied Dominik den Qualifyer noch nicht im ersten Qualifying zu setzen und auf das zweite Qualifying abzuwarten. Das erste Qualifying beendete er somit als Achter von 32 Startern. Im zweiten Qualifying setzte Dominik gegen Ende des Qualifyings den aufgesparten Qualifyer Reifen ein und konnte sich in seiner ersten fliegenden Runde einige Zehntelsekunden verbessern. „Mir hat die Zeit nicht ausgereicht“, berichtet Vincon nach dem Qualifying,, „Deswegen habe ich nochmal extra gepusht!“ Dies wäre jedoch um Haaresbreite schief gegangen. Im sogenannten Motodrom am Eingang der bekannten Sachskurve blockierte Ihm beim starken Anbremsen in hoher Schräglage kurz das Vorderrad und Dominik musste demnach die Bremse öffnen. Hierdurch blieb nur der Ausweg ins Kiesbett, nur knapp entging er den nicht weit entfernten Reifenstapel.

Somit landete Dominik auf einem elften Startplatz.

Im ersten Rennen kam der Knittlinger gut vom Start weg. Direkt in den ersten beiden Runden konnte er zwei Positionen gut machen. „Ich war heiß auf eine tolle Show an meinem Heimrennen“ berichtet der BMW Pilot nach dem Rennen. Doch im Eifer des Gefechtes verbremste sich dieser an der Kurve zur Kurzanbindung. Somit ging es von der letzten Position aus weiter ins Rennen. Mit viel Kampfgeist und tollen Überholmanövern ging es weiter nach vorne. Leider wurde der Kampfgeist nicht belohnt und Vincon landete auf einem ernüchternden 19. Rang. Das erste Ergebnis außerhalb der Punkteränge.

Im zweiten Rennen am folgenden Tag erwischte Dominik ebenfalls einen akzeptablen Start. Mit sicherlich den meisten Zweikämpfen in einer großen Gruppe an Fahrern bietete der Knittlinger eine spannende Show vor eine reichlich gefüllten Tribüne und den zahlreich angereisten Sponsoren. Am Ende des Tages landete dieser auf einem akzeptablen achten Rang.

Hierdurch konnte er sich in der Meisterschaft leider nicht mehr verbessern, hielt aber seinen siebten Rang und schloss die Meisterschaft mit jeweils einem und zwei Punkten Rückstand auf seine beiden vor Ihm liegenden Kontrahenten Stefan Kerschbauer (Yamaha, AUT) und Jan Halbich (Honda, CZE) ab.